Huhuuu,

(Local Time 15-09-24 –16:00 PDT)

heute machen wir einen Ruhigen. Erst mal lange schlafen und gemütlich frühstücken. Danach gehen wir dann in aller Ruhe hier in der Nähe zum einkaufen, bisschen auffüllen des Kühlschranks, da wir beschlossen haben morgen die Insel Richtung Hope zu verlassen. Whale watching fällt aus, weil wir uns beide nicht sicher sind ob wir die Fahrt mit den verhältnismäßig kleinen Booten, ohne das uns schlecht wird, überstehen. Außerdem habe ich (Wilfried) Bammel, seit ich die Schiffchen gesehen habe. Danke an meine Heike das sie es nicht verraten wollte 🙂 Und um an der Reling zu hängen ist die Tour zu teuer.  Wir hoffen einfach, dass wir bei der Rückfahrt mit der Fähre ein paar Wale zu Gesicht bekommen.

Nach dem Einkauf haben wir hier am Campingplatz im Restaurant gut gegessen und danach ein bisschen geruht. Man muss heute Abend ja fit sein.  Jetzt noch unter die Dusche und eine Kleinigkeit zum Abendbrot, da wir nicht wissen was es in der Veranstaltungshalle, zu  welchen Preisen,  zu essen gibt  und dann so gegen halb sechs zum Taxi. Dieser Abend sollte das Highlight auf der Insel werden. Wir freuen uns drauf, endlich ist es soweit, yeepee 🙂

(Local Time 15-09-25 –10:00 PDT)

Um 17.20 Uhr ging es zu unserem Office, die nette deutsche Dame hat uns von dort ein Taxi bestellt. Um kurz vor 18.00 Uhr waren wir an der Veranstaltungshalle. Auf zur Kasse und die Buchungsunterlagen und Ausweise für die Konzertkarten vorlegen. Schnell hatten wir unsere Eintrittskarten. Und schon wurde auch die Halle geöffnet. Der Veranstaltungsort ist etwa so groß wie die Lanxess Arena, aber nicht so schön. Hier scheint man das Augenmerk mehr auf die Funktionalität zu legen, das Erscheinungsbild spielt nicht so eine große Rolle. Aber das ist alles sicherlich Ansichtssache.

Punkt 19.00 Uhr beginnt das Konzert mit der „Vorgruppe“ Lindi Ortega. Sie spielte ca. 20 bis 25 Minuten. Die Musik war gut aber nicht so ganz unser Geschmack, aber an den Vorgruppen der Countrysänger in Deutschland gemessen echte Superklasse.

Nach dem Umbau kam dann endlich Dean Brody auf die Bühne. Er zündete vom ersten Augenblick ein Feuerwerk. Gänsehautfeeling, Spitzenklasse, super Musik mit gaaaanz viel Power und vor allem vielen bekannten Liedern. Den ersten Song singt er mit Lindi Ortega gemeinsam. Als er den Song „Roll That Barrel Out“ (Demo 2014 das Theo-Lied) anstimmte, war die Menge nicht mehr zu halten, auch der Letzte stand auf und es wurde mitgesungen und getanzt. Bei dem Titel Mountain Man holte der gute Junge eine Motorkettensäge raus und spielte damit auf der Bühne herum. Die Schwertlänge des Blattes war sicherlich so um die 50 bis 60 cm. Bei uns in Deutschland auf einer Bühne eher  undenkbar.  Zwischendurch hat er sich auch in’s Publikum begeben – ohne Motorsäge.  Nach dem Lied „upside down“ hat Dean die von ihm gespielte Ukulele  mit Autogramm im Publikum verschenkt. Schade das wir zu weit hinten standen ;(

Auffallend war,  das während des ganzen Konzerts in der Halle ein Geruch von Popcorn wabberte. Für die Canadier ist ein solches Konzert eine riesengroße Party mit viel Bier und Essen. Für uns etwas gewöhnungsbedürftig und komisch, da ständig rein und raus gelaufen wird.

Der Umbau dauert ca. 25 Minuten vom Auftritt von Dean Brody zu Paul Brandt. Da ich Paul Brandt nicht so gut kenne,  hat mich seine Musik nicht so mitgerissen. Allerdings gab es bei ihm Kindergeburtstag mit vielen Bällen im Publikum, die durch den Saal geschubst wurden. Außerdem hat er die Nähe seiner Fans gesucht , indem er nach den ersten zwei drei Liedern auf der Bühne in Begleitung von Security eine Bühne innerhalb des Raumes (3 m seitlich von uns) betreten hat und dort seine Show weiter ging.  Er hat dort sehr die Nähe der Fans gesucht und mit verschiedenen Handys der Zuschauer mit den jeweiligen Besitzern Selfies gemacht. Nach dem Lied  „I do“ ist er dann zurück zur  Hauptbühne. Zu seinem Song Rubber Duck aus dem Film Convoy schwebte eine riesengroße Plastikbadeente über das Publikum. Zum Abschluss hat Paul Brandt noch einige Zugaben gegeben. Guitars and Cadillacs haben beide Interpreten gemeinsam gesungen. Supergeil.

Danach kam noch ein Song von Paul Brandt und die Show war leider schon zu Ende.

Anmerkung von mir:  Mir persönlich wäre es lieber gewesen Dean Brody hätte länger gesungen.

Ein Taxi zurück zu bekommen war etwas schwierig, da noch mehr Leute mit dem Taxi nach Hause wollten. Aber nach ca. 15. Minuten ist es uns dann doch gelungen und wir waren glücklich und zufrieden um 23.00 Uhr wieder in unserem Camper.

have a good time